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Hinnerk Baumgarten mit seinen Golf-Freunden

Jungs on Tour – Golfrevier Teneriffa

Neun Jungs, vier Golfpätze, sechsmal spielen und täglich zocken. Hinnerk Baumgartens Golftour kurz zusammengefasst: Teneriffa war ein Riesenspaß – und das Wetter tat zumindest der Insel gut.

Wie jedes Jahr im März: Mit den Jungs ging es eine Woche zum Golfen. Nach Möglichkeit gern in die Sonne?! Letztes Jahr waren wir in Marrakesch, dieses Jahr haben wir uns nach zähen Diskussionen auf die Kanaren geeinigt – wegen der Wettersicherheit. Teneriffa sollte es sein. Vier verschiedene Plätze haben wir vorgebucht, dieses Mal selbst organisiert, ohne Veranstalter: Campo de Golf Las Americas, Costa Adeje Golf, Abama und Buenavista Golf im Norden.

Los Geht's!

Ankunft am Sonntag in Costa Adeje. Was soll ich sagen: Erinnert ein bisschen an die Tourismussünden vergangener Tage, dazu noch eher trübe Wetteraussichten. Unsere Stimmung war entsprechend nicht gerade euphorisch.

Montag – Tag 1

Montag erster Abschlag im Las Americas. Schönes Clubhaus, morgens auch noch Sonne auf der Terrasse, ordentliche Drivingrange: Die Hoffnung auf einen schönen Golftag blühte auf. Nur so viel: Bei der Hoffnung blieb es und ich war froh, dass ich mir vorher im Supermarkt noch ’nen Knirps gekauft hatte. Wegen der Wettersicherheit nimmt man ja keine Regensachen mit auf die Kanaren. Doch es hat geschüttet, man macht sich keine Vorstellung! Zwei Stunden ununterbrochen Regen, danach weiterhin „erhöhte Luftfeuchtigkeit”. Aber wir haben alle durchgehalten. Nass bis auf die Haut, konnten wir die leichte Genervtheit bei einigen Kaltgetränken auf der Terrasse schnell vergessen. Übrigens: Schöner Platz, nicht unbedingt spektakulär, aber viele interessante Löcher und in einem wirklich guten Zustand. Abends haben wir dann ein wenig den Ort erkundet. Wer gern mit Engländern feiert und Spaß an Trinkspielen hat, der dürfte sich hier wohlfühlen.

Dienstag – Tag 2

Dienstag spielten wir bei etwas besseren Wetteraussichten in Adeje Golf. Die Drivingrange war etwas weit entfernt, aber sonst gab es nichts zu meckern. Schönes Clubhaus, guter Proshop, rund um Abschlag 1 fühlt man sich sofort gefangen von einer großartigen Atmosphäre. Der Platz ist in Teilen wirklich spektakulär, bietet fantastische Blicke aufs Meer, mal viele Palmen, mal weite Landschaft und ist nahezu überall top gepflegt.

Mittwoch – Tag 3

Mit großen Erwartungen ging’s dann am Mittwoch nach Abama. Kostet mehr, dafür gibts aber ein Cart, ein bisschen Obst und Rangebälle gratis. Was soll ich sagen? Ja, das ist ein spektakulärer Platz, ohne Cart gar nicht zu spielen. Vielleicht muss man den auf Teneriffa gespielt haben. Viele tolle Bahnen, viele berauschende Aussichten auf Ozean und Tal. Aber eben auch einige Bahnen, die irgendwie in den Hang gebaut wurden. Auch die Pflege kommt an diesem Tag nicht unbedingt an unseren Anspruch heran: Sie ist gut, aber nicht herausragend. Das Clubhaus liegt sensationell im Berg, eigentlich superschön, aber leider war der Service nur mittelmäßig freundlich.

Golfplatz Abama Golf

Donnerstag – Tag 4

Donnerstag kamen wir nach 1,5 Stunden Fahrt im Kleinbus bei Ballesteros Platz Buenavista Golf an. Das Clubhaus versprach schon einiges, und da die Drivingrange eher mickrig und der Ballautomat kaputt war, gab’s Cappuccino auf der noch sonnigen Terrasse. Leute, wirklich ein toller Platz. Ging eher harmlos los mit tricky Bahnen, aber was dann auf den zweiten Neun passierte, war echt spektakulär: Bälle schlagen direkt Richtung Ozean, wir spielten an Klippen entlang und auf Grüns, die vermeintlich im Nichts hingen. Dazu Ausblicke, die jeden begeistern. Noch schöner wäre es gewesen, wenn es nicht geregnet hätte. Regen? Nein, das war mehr! Das war Wind, Kälte und komplette Vollgasdusche! Trotzdem hat nur einer aufgegeben. Der Platz war einfach zu schön, den muss man tatsächlich gespielt haben. Anschließend haben wir noch in einem Fischrestaurant in der Nähe gegessen: Herrlich einfach, herrlich lecker! Der Regen war vergessen, die Sonne kam raus und weil der Wein ausgezeichnet schmeckte, war die Rückfahrt im Bus mehr als fröhlich.

Und dann...

Die nächsten Tage haben wir dann noch mal Adeje und Las Americas bei einigermaßen sonnigem Wetter gespielt und klar, bei Sonne ist alles doppelt so schön. Was die Abendunterhaltung angeht: Ja, wir hatten Spaß. Wenn neun Jungs unterwegs sind, geht das auch gar nicht anders. Und wenn man sucht, gibt es zum Beispiel auch in La Caleta das eine oder andere nette Restaurant. Ansonsten war es wie immer: Für den Spaß ist man selbst verantwortlich.