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Paul Casey - Omega Dubai Desert Classic – Paul Casey am nervenstärksten

Omega Dubai Desert Classic – Paul Casey am nervenstärksten

Auch das zweite Event der European Tour im Rahmen des Desert Swings ist vorbei und zum zweiten Mal kommt der Sieger aus England. Beim Omega Dubai Desert Classic hieß der völlig verdiente Sieger am Ende Paul Casey. Dabei ließ er Spieler wie Justin Rose, Tommy Fleetwood, Sergio Garcia und auch Collin Morikawa hinter sich.

Da ist sogar ein so erfahrener Golfer wie Paul Casey ein bisschen sprachlos, wenn ihm ein solch starkes und konstantes Turnier glückt. „Kein Problem“, sagte daraufhin der Reporter, dem aufgefallen war, dass Casey die Worte fehlten, „dann übernehme ich erst ein Mal das Reden.“ Dann fragte der Reporter den Engländer nach den Schlüsselmomenten im Turnier. Ganz einfach: Casey machte einfach wenig Fehler, spielte nur 6 Bogeys über alle 4 Tage, bei 21 Birdies und sogar einem Eagle. Besonders entscheidend: Der 43-Jährige behielt stets die Ruhe und zeigte sich nervenstark, während seine Verfolger mit eben jenen Nerven ordentlich zu kämpfen hatten. Bestes Beispiel ist dabei sein 4,5 Meter langer Bogeyputt an der 15, den er mit völligem Selbstverständnis lochte. Seinem bis zum Schluss engsten Verfolger Robert MacIntyre gelang es dagegen nicht auf dem Grün dafür zu sorgen, dass es spannend bleibt. Der Jungstar leistete sich 4 Bogeys in Folge (7-10) und wirkte vor allem in Lochnähe sichtlich nervös. Doch MacIntyre war nicht der Einzige, der am Schlusstag seine schwächste Runde spielte. Auch die anderen Verfolger um den Südafrikaner Brandon Stone und den Engländer Laurie Canter kamen nicht über eine Level/Par Runde hinaus. Der Sieg für Casey, der seinerseits eine Runde von -2 (70) spielte, war also schon ein paar Löcher vor Schluss in greifbarer Nähe. Am Ende gewann der Engländer mit 4 Schlägen Vorsprung (-17) vor Brandon Grace auf Platz 2 (-13)  und dem jungen Schotten Robert MacIntyre auf Platz 3 (-12).

Aus deutscher Sicht nahm das Turnier in Dubai einen eher bitteren Verlauf. Mit Maximilian Kieffer und Sebastian Heisele scheiterten bereits 2 von 3 Deutschen am Cut, nur Martin Kaymer schaffte es ins Wochenende, wo es dann auch für ihn bergab ging. Nach Runden von 68 und 70 ging der 36-Jährige noch als geteilter 12. in dem Moving Day. Doch nach Runden von 75 und 74 am Samstag und Sonntag, sprang für Kaymer am Ende nur ein geteilter 44. Rang heraus.

Viel besser lief es für unsere Nachbarn aus dem Süden. Mit Bernd Wiesberger (-9) und Matthias Schwab (-8) schafften es gleich beide österreichischen Spieler in die Top 10 und brachten besonders am Schlusstag sehr gute Ergebnisse ins Clubhaus.

Am kommenden Wochenende geht es für die European Tour dann nach Saudi Arabien, wo das Teilnehmerfeld noch prominenter besetzt sein wird, als es das schon in den ersten zwei Wochen der neuen Saison war. Mit Bryson DeChambeau, Patrick Reed, Dustin Johnson, Viktor Hovland, Tony Finau und vielen weiteren Stars, kommt so mit das Beste, was die PGA Tour aktuell zu bieten hat, auf die European Tour und misst sich mit dessen Stars.

Wir erwarten ein Weltklasse-Turnier und wünschen Ihnen viel Spaß beim Golf schauen. Bleiben Sie schwungvoll.