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Geisterspiel Aufmacher - Lasst die Spiele wieder beginnen! – Warum Geisterspiele Sinn ergeben

Lasst die Spiele wieder beginnen! – Warum Geisterspiele Sinn ergeben

Lasst uns nicht länger warten und mit Hilfe von Geisterspielen eine Lösung während der Corona-Krise finden! Hinnerk Baumgarten teilt seinen Standpunkt warum Geisterspiele Sinn ergeben.

Ein viel diskutiertes Thema in Sachen Bundesliga momentan ist deren Fortführung auch in Form von Geisterspielen, sprich ohne Zuschauer im Stadion. Für mich geht es dabei um 2 Dinge:
Erstens: Einnahmen der Clubs durch die Fernsehübertragung. Wird gespielt, sind die Sponsoren glücklich, die Fernsehsender haben etwas zu berichten und beschäftigen Mitarbeiter. Der Markt wird bis zu den Bundesligaverrückten Chinesen am Leben gehalten. Zweitens, und das fast noch wesentlicher momentan: Es geht um die Zuschauer am Bildschirm. Wie frustrierend ist das, wenn im Sky-Abo nur Spiele von vor 20 Jahren gezeigt werden? Was für eine schöne Abwechslung wäre es doch, wenn mein Verein wieder spielen würde und ich mir das auch ansehen kann? Es geht darum, dass wir auch Ablenkung und auch Spaß in diesen Zeiten benötigen. Und jedem, der jetzt die leeren Stadien und die mangelnde Atmosphäre dabei bemängelt, dem sei gesagt: Übertragungen von Geisterspielen sind besser als nichts. Und außerdem kann man doch improvisieren. Dann sitzen eben Millionen von Fußballfans maximal in Zweiergruppen zuhause und gucken Schalke gegen Bayern. Dann schaltet doch per Zoom die anderen Fans dazu! Schafft Euch mit Telefon und Lautsprecher eine spannende Atmosphäre, die wie beim Beachvolleyball mit Anfeuerungsmusik und einem Sprecher arbeiten. Alles besser als nichts. Wenn wir bei ganz oder gar nicht bleiben, dann endete diese Saison schon vor einigen Wochen.

Noch eine Idee für die nicht so finanzkräftigen Amateurligen:
Wenn wir alle Skype-Konferenzen abhalten können, warum können sich dann nicht pfiffige Vereinsfreunde zusammentun und ein Spiel mit mehreren Online-Kameras oder Handys übertragen? Wenn wir eines aus der Krise gelernt haben, dann doch wohl improvisieren!

Und natürlich gilt das auch für Golf: Dann spielen die Profis eben Turniere ohne Zuschauer. Oder mit streng limitierten Zuschauern. Wo ist das Problem? Der Profi ist deswegen Profi, weil er das beruflich macht und deswegen auch glücklich ist, wenn er arbeiten darf. Wenn wir darauf warten, dass alles von einem Moment auf den anderen wieder so wird wie es mal war, dann sitzen wir noch Monate auf dem Trockenen.

Fot von Hinnerk Baumgarten