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Man auf dem Golfplatz Abschlag

Golfen in der Corona-Krise – Ein Denkanstoß

War noch was, Hinnerk? Redakteur, TV-Moderator und leidenschaftlicher Golfer, Hinnerk Baumgarten schreibt über das Golfen in der Corona-Krise.

Tausende von Golfern sitzen gerade bei dem herrlichen Sonnenschein am Wochenende zuhause und denken traurig an Ihr Golfbag. Unbenutzt stehen die Lieblinge in der Ecke, oder liegen einsam im dunklen Kofferraum. Ist das alles richtig, fragen wir uns? Klar ist es richtig in diesen Tagen Solidarität zu zeigen. Es ist richtig Kontakte zu vermeiden, auf Abstand zu bleiben und größere Menschenansammlungen zu verhindern. Das tun auch Golferinnen und Golfer. Logisch. Was würde passieren, wenn wir Golf spielen würden? In 2er Flights, ohne Gastronomie für das Getränk nach der Runde. Nichts würde passieren. Wäre jemand da, der auf Golf zeigt und von typischem Verhalten reicher Golfspieler spricht? Ja, aber sind die nicht sowieso da? Vielleicht ist es ja sogar eine Chance zu zeigen, dass sich Golf in der Natur abspielt und sogar in Corona Zeiten eine echte Alternative darstellt. Glaubt irgendein Verband ernsthaft, dass Golf hinterher dafür gelobt wird, nicht gespielt worden zu sein? Im Gegenteil: Es werden hinterher sowieso Bilder im Sensationsfernsehen auftauchen, wo gezeigt wird, wie Golfer von Plätzen vertrieben wurden.

Lasst uns doch einfach mal das tun, was der Verstand uns sagt. Golf ist möglich, ohne sich zu nah zu kommen. Wer Golf spielt hat was zu tun und hat eine positive Ausstrahlung auf die momentan daniederliegende Gesellschaft. Man kann als Einzelspieler sogar jemanden mit auf den Platz nehmen und an Golf heranführen. Krise als Chance. Wie sieht es denn aus mit Reiten? Verständlicherweise erlaubt wegen der Tiere. Segeln und Tennis dagegen: Verboten. Sind wir denn alle Idioten, die beim Tennis nicht drauf achten können, Abstand einzuhalten? Und wer jetzt noch zweifelt, dem sei gesagt: Des Deutschen liebstes Kind, der Fußball, wird auch langsam wieder zum Leben erweckt. Wenn die Bundesligavereine in Kleingruppen trainieren können, warum können wir dann nicht Golf spielen? Spätestens hier sollten wir die Angst vor schlechter Nachrede ablegen. Ein grundlegendes Problem in Deutschland. Viele haben Angst, als Golfer abgestempelt zu werden: Karierte Hosen, reich, unsportlich, arrogant, spießig. Das nervt. Golfer sind genau anders. Lasst uns das endlich mal zeigen, lasst uns endlich mutig sein, nur so können wir auch mehr Menschen für Golf begeistern.

Update vom 9. April 2020

 

…danke DGV! Auch der Verband kommt jetzt in die Hufe und schreibt an die politischen Entscheider. Grundsätzlich geht es um die Individualsportart im Freien und Ihre gesellschaftlichen Vorteile. Warum nicht, ist ein Argument. Es gibt viele Bereiche, in denen sich Menschen, in denen sich Unternehmen momentan ungerecht behandelt fühlen. Gerade eben habe ich vom Inhaber des Serengeti-Parks in Hodenhagen einen Anruf bekommen. Wo, so seine Frage, ist das Problem, wenn ich Menschen in Ihren Autos durch den Park fahren lasse? Das ist nahezu einmalig und bietet den Menschen eine Chance der notwendigen Ablenkung momentan. Nicht zu vergessen, dass ca. 500 Arbeitsplätze und auch zu versorgende Tiere am Park hängen. Die Landräte sind meines Erachtens jetzt gefordert, auf regionaler Ebene die Maßnahmen zu überprüfen und nach vernünftigen Gesichtspunkten im Rahmen des Sicherheitsaspektes  Ausnahmen zuzulassen. Eine politische Entscheidung aus Berlin wird noch dauern, weil sie nur grundsätzlich sein kann. Womit wir wieder beim Golf sind. Liebe Clubs, der DGV klopft auf Bundesebene an, nutzt diese Vorlage und werdet regional oder sogar lokal aktiv. Wir alle wollen die explosionsartige Ausbreitung des Virus verhindern. Was aber auch nicht sein darf, dass sich irgendwann explosionsartig der Unmut der Bevölkerung entlädt. Deswegen: Da wo es vernünftig zu regeln ist, lasst die Menschen etwas tun. Eine gewisse Verantwortung im Handeln darf uns zugetraut werden.

Ergenbisse der GOLF’n’STYLE Facebook Umfrage zum Thema „Sollte Golf spielen in der Corona-Krise erlaubt sein?“

Umfrage Öffnung der Golfplätze
Foto: Golfer/pixabay.com
Fot von Hinnerk Baumgarten