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Aufmacher - Jule Gölsdorf - Auf den Hund gekommen

Jule Gölsdorf – Auf den Hund gekommen

Jule Gölsdorf ist Moderatorin, Podcasterin und Golferin. Außerdem ist sie begeisterte Hundehalterin und setzt sich dafür ein, dass ihr Vierbeiner mit auf den Golfplatz darf. Hinnerk Baumgarten sprach mit ihr über Hunde, Handicap und Hürden beim Golf.

Jule Gölsdorf
©Jule Gölsdorf

Seit April 2021 Nachrichten-Moderation im „Sat.1 Frühstücksfernsehen”

Seit 2020 Produktion des Podcasts „Auf die Schnauze” mit Christin Langner

Seit 2017 Moderation der Sendungen „BINGO! Die Umweltlotterie” sowie „NDR Aktuell”

Moderatorin für DFB-TV rund um die Länderspiele der Fußball-Nationalmannschaft

12 Jahre lang Moderation der Nachrichten und eines Wissensmagazins bei n-tv

Seit drei Jahren Frauchen von Zwerg-Pudel Fred (3 Jahre alt)

Jule, wie bist du eigentlich zum Golfspielen gekommen?
Ich bin über meinen Exfreund (Ex-VW-Chef Matthias Müller, Anm. d. Red.) dazu gekommen, der war Golfer. Ich habe es mit ihm zusammen ausprobiert und schnell Gefallen daran gefunden. Ich finde, dass man total schnell Ehrgeiz entwickelt. Weil es natürlich sehr frustriert, wenn man den Ball nicht trifft, man andererseits aber ein totales Glücksgefühl hat, wenn das Ding richtig fliegt. Bisher habe ich aber leider erst Handicap 38,8.

Bist du ein Typ, der Turniere spielt oder machst du Golf eher just for fun?
Bisher habe ich das noch nicht so oft gemacht, nur mal so zwei oder drei Charity-Turniere. Mein Ehrgeiz stört da eher ein bisschen, weil ich im Moment noch das Gefühl habe, an einem Turnier teilzunehmen wäre für mich eher peinlich. Aber ich habe mir fest vorgenommen, dass ich das dieses Jahr mal mache. Man muss ja irgendwann ein bisschen die Angst verlieren.

Was war für dich einfach die größte Hürde beim Start ins Golfspielen?
Ich finde, die Plätze sind grundsätzlich relativ schwer eingestuft. Wenn ich mir manchmal angucke, was da ein Par 4 sein soll und ich stelle mir dann vor, ich müsste das in vier Schlägen schaffen, denke ich: Hm, sportlich!

Jetzt machst du ja die Nachrichten beim Sat 1 Frühstücksfernsehen. Bedeutet das, dass du relativ früh Feierabend hast und Mittags auf den Golfplatz gehen kannst?
Ja, das ist ein großer Vorteil. Mein Wecker klingelt zwar um 3 Uhr früh und Arbeitsbeginn ist um 4 Uhr, aber dafür bin ich auch um 10 Uhr raus. Da hat man dann natürlich noch den ganzen Tag.

Du hast ja einen vierbeinigen Begleiter namens Fred. Ist der dann immer mit dabei?
In Frankfurt, wo ich aktuell wohne, leider nicht. Denn die gesamten Golfplätze rund um Frankfurt haben ein Hundeverbot. Ich finde, das ist echt eine Katastrophe! Im Urlaub in Südtirol und Österreich konnte ich Fred mitnehmen, da waren wir auf verschiedenen Plätzen – das war super! Der Hund musste natürlich an der Leine sein, das verstehe ich auch. Aber er konnte super mitlaufen.

Fred ist ja so ein kleiner, knuffiger Hund, dass er bestimmt keinem Golfballl was zuleide tun würde.
Nee, aber hinterherrennen würde er schon, zugegebenermaßen. Das Gute ist, dass er das an der Leine ja nicht kann …

Ich hatte mal den Hund meiner Mutter dabei, als ich mit Freunden auf dem Golfplatz war. Emma ist jedem Golfball hinterhergelaufen und hat den immer angebracht. Das war ein bisschen doof …
Ja, das ist beim Golf natürlich suboptimal. Fred geht auch sehr auf Bälle, deshalb muss ich ihn angeleint haben. Aber dann macht er das super. Ich mache die Leine einfach am Trolley fest und dann trabt er hinterher.

Du machst schon seit einiger Zeit mit Christine Langner, deiner Kollegin bei ntv, den Podcast „Auf die Schnauze”, in dem ihr euch mit Promis über deren Haustiere unterhaltet. Das macht dich ja quasi zur Haustierexpertin. Hast du Tipps, wie man mit Hunden auf dem Golfplatz umgehen sollte?
Naja, die Grundkommandos sollten sie schon können. Aber ich finde, wenn man sie angeleint hat und sie laufen dann brav neben einem her, dann geht das auf jeden Fall. Man darf sie natürlich nicht vor- oder zurücklaufen lassen, da sie sonst Gefahr laufen, einen Ball abzukriegen. Und ganz wichtig – gilt aber nicht nur für den Golfplatz – ist es natürlich, Häufchen einzusammeln und nicht liegen zu lassen. Außerdem muss man aufpassen, dass die Hunde nicht buddeln und lauter Löcher in den Boden graben.

Wäre ein Hundeführerschein für Golfplätze vielleicht eine Idee?
Ja, das fänd ich super! Man könnte sozusagen den Platzreifekurs gleich mit einem Hunde-Platzreifekurs verbinden. Ich finde es auch okay, Hunde nicht jeden Tag auf dem Platz zuzulassen. Man könnte ja sagen, dass es am Wochenende, wenn es besonders voll ist, nicht erlaubt ist. Ich versuche aber, in meinem Verein, dem Golf-Club Neuhof, anzuregen, dass man einen Vormittag in der Woche mal Hunde zulässt. Dann könnte man das testen und feststellen, dass da meist nicht viel passiert.

… und möglicherweise gleich noch ein Turnier machen für alle Hundebesitzer, bei dem es hinterher eine Challenge für Hunde gibt.
Ich denke, das würde total gut funktionieren. Denn es gibt ja auch immer mehr Hundebesitzer, gerade seit Corona. Ich muss zugeben, ich finde es ein bisschen absurd, dass mein Hund nicht mit darf, wenn ich viereinhalb Stunden durch die schönste Natur spaziere. Da blutet Dir als Hundebesitzer das Herz.

Siehst du noch Verbesserungsbedarf, was das Image von Golf ganz allgemein angeht?
Golf gilt ja immer noch ein bisschen als Spießersport. Oder viele sagen auch: Wieso eigentlich Sport? Da denke ich immer: Dann geht mal schön auf den Platz und schleppt mal euren Trolley die Hügel hoch und runter, da werdet ihr schon merken, dass es eben doch Sport ist! Ich bin manchmal auch ein bisschen rebellisch und ziehe eine Jeans an, obwohl das ja glaube ich offiziell verboten ist. Aber auch da könnte der Sport sich vielleicht etwas lockerer machen.

In unserem Podcast Grün & saftig (Folge #33) gibt’s das komplette Interview – gleich mal reinhören!