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Golf

Showdown in Dubai – Wer stoppt Rory McIlroy bei der DP World Tour Championship?

12. November 2025
Rory McIlroy geht während einer Proberunde mit seinem Schläger über das Fairway.
Rory McIlroy könnte zum vierten Mal in Folge Fed-Ex-Cup-Champion werden. Foto: Getty Images

Rory McIlroy könnte bei der DP World Tour Championship zum vierten Mal in Folge Race-to-Dubai-Champion werden. Doch zwei Spieler können ihn aufhalten.

 

Wenn am diesem Donnerstag in Dubai zum 17. Mal die DP World Tour Championship beginnt, richten sich die Blicke im Earth Course von Jumeirah Golf Estate natürlich mal wieder auf Rory McIlroy. Der fünfmalige Major-Champion und seit Jahren das sportliche Gesicht der DP World Tour, führt das Race to Dubai wie schon die Jahre zuvor an.

Der Nordire und amtierende Race to Dubai Sieger konnte die Tour Championship bereits dreimal gewinnen. Holt er sich erneut den Sieg, ist ihm auch sein siebter Race-to-Dubai-Titel nicht zu nehmen. Damit würde er an Seve Ballesteros vorbeiziehen und einen Schritt näher an Colin Montgomeries Rekord heranrücken. „Von sechs auf sieben Titel – einen mehr als Seve – das wäre großartig“, sagte McIlroy. „Der Platz war gut zu mir über die Jahre. Das Rough ist diesmal kürzer, die Scores könnten etwas tiefer sein.“

Marco Penge ist der erste Verfolger von Rory McIlroy

Sein größter Konkurrent im Kampf um die Krone? Marco Penge! Der Engländer ist ein Spieler, der noch vor zwölf Monaten um seine Tourkarte kämpfte und nun als dreifacher Saisonsieger nach Dubai reist. Für ihn ist es das erste Saisonfinale seiner Karriere, doch er hat durchaus noch Chancen auf den Gesamtsieg.

„Dass ich die Chance habe, das Race to Dubai zu gewinnen, ist unglaublich. Was in den letzten neun Monaten passiert ist, hätte ich selbst kaum für möglich gehalten“, sagte Penge vor dem Turnier. „Ich liebe es, vor großen Zuschauern und gegen Topspieler wie Rory zu spielen. Wenn es diese Woche nicht klappt, ist das vollkommen in Ordnung. Ich habe genug, worauf ich stolz sein kann.“

Marco Penge

Marco Penge ist Zweiter im Race to Dubai. Foto: Getty Images

Die Rechenspielchen für das Race to Dubai

Rory McIlroy wird Race-to-Dubai-Champion, wenn er mindestens alleiniger Zweiter wird.

Marco Penge kann McIlroy überholen, wenn er die DP World Tour Championship gewinnt und McIlroy nicht Zweiter wird oder er alleiniger Zweiter wird und McIlroy es nicht unter die Top 4 schafft oder er zu zweit geteilter Zweiter wird und McIlroy nicht besser als maximal einen geteilten achten Platz erreicht oder er zu dritt geteilter Zweiter wird und McIlroy maximal Platz 24 erreicht.

Auch Tyrrell Hatton, der Drittplatzierte im Race to Dubai, hat theoretisch noch eine Chance – und zwar eine einzige. Nämlich dann, wenn er das Turnier gewinnt, McIlroy schlechter abschneidet als geteilter Achter und Penge schlechter als geteilter Zweiter.

Das Saisonfinale der DP World Tour mit Nicolai von Dellingshausen

Bei der DP World Tour Championship, dem letzten Event der Saison und zweiten Event der Play-offs, sind die Top 50 der Spieler der Jahreswertung nach der Abu Dhabi HSBC Championship startberechtigt. Hinzu kommen Ryder-Cup-Spieler Shane Lowry und Ludvig Åberg, die zwar teilnehmen, aber keine Punkte erhalten. Damit umfasst das Feld 52 Spieler.

Aus Deutschland ist Nicolai von Dellingshausen qualifiziert. Nach seinem ersten Toursieg bei den Austrian Alpine Open in diesem Jahr geht er als 40. ins Finale und startet an der Seite des Neuseeländers Kazuma Kobori. Im letzten Flight spielen dann die Führenden: Rory McIlroy und Marco Penge.

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Es geht auch Karten für die PGA Tour

Doch nicht nur für die Top-3-Spieler im Race to Dubai geht es noch um etwas. Neben dem Sieg und der Jahreswertung geht es um den Bonuspool von sechs Millionen Dollar, verteilt an die besten zehn Spieler der Saison. Zudem erhalten die führenden zehn Spieler im Ranking, die nicht bereits auf der PGA Tour spielen, eine Karte für die PGA Tour für das Jahr 2026.

Stand jetzt wären das neben Marco Penge auch Kristoffer Reitan, Adrien Saddier, John Parry, Alex Noren, Laurie Canter, Haotong Li, Daniel Brown, Keita Nakajima und Jordan Smith.

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