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LPGA Q-Series Final Stage 2025: Deutsches Trio holt LPGA-Tourkarten

10. Dezember 2025April 30th, 2026
Helen Briem gewinnt LPGA Q-Series Final Stage 2025
Helen Briem bei der Aramco China Championship im November (Foto: Getty Images)

Helen Briem an der Spitze des Leaderboards

Bei der LPGA Q-Series Final Stage 2025 in Mobile sichern sich mit Helen Briem, Polly Mack und Isi Gabsa gleich drei deutsche Spielerinnen eine LPGA-Tourkarte für die Saison 2026. Während Briem das Turnier mit einem souveränen Auftritt gewinnt, nutzen Mack und Gabsa die Schlussrunde für den Sprung in die lukrative Prioritätskategorie. Darüber hinaus sammeln auch Jordan Fischer und Sophie Hausmann wertvollen Status für die Epson Tour, sodass der deutsche Kader auf mehreren Ebenen breiter aufgestellt in das kommende Jahr geht.

Verkürztes Format nach Wetterchaos in Mobile

Die LPGA Q-Series Final Stage 2025 war ursprünglich als 90-Loch-Test geplant. Starke Regenfälle machten den Kurs in Mobile jedoch zeitweise unbespielbar, daher passte die LPGA das Format an. Statt fünf Runden über mehrere Tage absolvierte das gesamte Feld vier Runden über 72 Löcher, und zwar ohne Cut.

Am Ende beendeten 111 Spielerinnen das Turnier. Für eine LPGA-Tourkarte war ein Ergebnis von -5 oder besser nötig. Die Top 25 inklusive geteilter Plätze erhielten LPGA-Status für 2026 in einer eigenen Prioritätskategorie, zusätzlich gab es für alle Spielerinnen mit kompletten 72 Löchern Epson-Tourstatus in Kategorie C.

Damit blieb das sportliche Anforderungsniveau hoch, obwohl das Format kürzer ausfiel. Gleichzeitig öffnete sich für viele Teilnehmerinnen eine doppelte Perspektive auf Haupttour und Aufbautour.

Helen Briem dominiert die LPGA Q-Series Final Stage 2025

Den stärksten Auftritt aus deutscher Sicht zeigt Helen Briem, die die LPGA Q-Series Final Stage 2025 in Mobile für sich entscheidet. Sie schließt das Turnier mit gesamt -13 ab und setzt sich nach vier Runden vor Soo Bin Joo an die Spitze.

Briem startet mit einer 65 auf dem Crossings Course in die Final Stage und legt eine 69 nach. Damit etabliert sie sich früh im vorderen Bereich des Leaderboards und verschafft sich Spielraum für die zweite Hälfte des Turniers. In Runde drei reicht eine 71, bevor sie mit einer 68 auf dem Falls Course das beste Gesamtergebnis des Feldes sichert.

Die 20-Jährige hatte sich bereits über Rang neun in der Jahreswertung der Ladies European Tour für die Q-Series qualifiziert. Nun setzt sie ihre starke Saison auf der LPGA-Ebene fort. Mit dem Sieg erhält Briem eine LPGA-Tourkarte für 2026 in der Prioritätskategorie der Top 25 und bekommt zugleich Epson-Tourstatus. Damit stehen ihr für die kommende Saison gleich zwei Plattformen offen.

Polly Mack nutzt den Schlusstag für den Sprung nach vorn

Polly Mack geht zunächst mit einem Rückstand in den Finaltag und liegt noch außerhalb der kritischen Marke für die LPGA-Tourkarte. Am Schlusstag dreht sie jedoch deutlich auf. Eine 64 in Runde vier bringt sie auf insgesamt -8 und damit klar in den sicheren Bereich.

Mack verbessert sich auf Rang zehn, den sie mit vier weiteren Spielerinnen teilt. Dieser Sprung nach vorn sichert ihr ohne Zittern LPGA-Status für 2026 in der Top-25-Kategorie.

Die Deutsche bringt bereits Erfahrung von der LPGA mit und war zuvor als frühere Nummer 101 im CME-Klassement in die Final Stage gegangen. Ihr starkes Ergebnis stabilisiert die Ausgangslage für die neue Saison deutlich, denn sie kann nun mit einer klaren Basis auf der LPGA planen und hat zusätzlich Epson-Status in Reserve.

Isi Gabsa trifft exakt die Kartengrenze

Auch Isi Gabsa steht vor der Schlussrunde noch knapp außerhalb der LPGA-Zone. Am letzten Tag spielt sie eine 69 und kommt damit auf -5 für das Turnier. Dieses Gesamtergebnis bringt sie auf eine geteilte Position 24 – genau an die Marke, die für den LPGA-Status in der Kategorie Top 25 plus geteilte Plätze erforderlich ist.

Gabsa, die seit 2019 LPGA-Erfahrung gesammelt hat und zudem auf der Epson Tour aktiv war, kehrt damit in das Hauptfeld der LPGA zurück. Durch ihren Platz innerhalb der entscheidenden Zone sichert sie sich eine Tourkarte für 2026 und erhält ebenfalls Epson-Tourstatus in Kategorie C. Damit kann sie flexibel zwischen beiden Touren agieren.

Alle drei sichern LPGA- und Epson-Status

Mit ihren Ergebnissen gehören Briem, Mack und Gabsa zu den 31 Spielerinnen, die durch Top-25-Platzierungen plus identische Schlusswerte eine LPGA-Tourkarte für 2026 erhalten. Parallel erhalten alle Teilnehmerinnen, die 72 Löcher absolvieren, Epson-Tourstatus in Kategorie C.

Dadurch verfügt das deutsche Trio 2026 über eine doppelte Basis: Starts auf der LPGA sind möglich, zugleich bleibt die Epson Tour als zweite Plattform offen. Diese Kombination erweitert den Turnierkalender deutlich und erleichtert einen kontinuierlichen Rhythmus über die gesamte Saison. So können die Spielerinnen die Planung ihrer Einsätze je nach Form, Strecke und Terminlage flexibler gestalten.

Weitere deutsche Spielerinnen: Fischer und Hausmann

Neben dem erfolgreichen Trio sind in Mobile mit Jordan Fischer und Sophie Hausmann zwei weitere deutsche Spielerinnen bei der Final Stage am Start. Beide bleiben zwar klar außerhalb der LPGA-Kartenzone, dennoch hat ihr Einsatz Folgen für die kommende Saison.

Fischer beendet das Turnier auf geteilter Position 67 mit +4 und Runden von 78, 67, 73 und 72. Sie verpasst damit die für die LPGA erforderliche Marke von -5, erhält aber wie alle Spielerinnen mit vier vollständigen Runden den Epson-Status in Kategorie C.

Hausmann schließt die Final Stage auf geteilter Position 98 mit +9 ab. Ihre Runden von 77, 75, 70 und 73 reichen nicht für einen Angriff auf die Top 25. Dennoch sichert auch sie sich über die absolvierten 72 Löcher einen Status auf der Epson Tour. Dadurch steht beiden Spielerinnen 2026 eine solide Basis auf der Aufbautour zur Verfügung.

Folgen für den deutschen Golfkader

Die LPGA Final Stage 2025 führt dazu, dass mit Helen Briem, Polly Mack und Isi Gabsa mindestens drei deutsche LPGA-Karten für 2026 feststehen. Damit wächst die Präsenz deutscher Spielerinnen auf der LPGA-Tour. Parallel bleiben Starts auf der Ladies European Tour und der Epson Tour möglich.

Gerade die Kombination von Haupttour und Aufbautour erhöht die Zahl potenzieller Startplätze im Jahresverlauf. Sie erleichtert zudem den Aufbau eines konstanten Spielflusses, weil die Spielerinnen je nach Situation zwischen verschiedenen Touren wählen können. Für den deutschen Kader entsteht dadurch eine breitere Basis im internationalen Damenprofigolf.

Die wichtigsten Fakten zur LPGA Q-Series Final Stage 2025

  • Drei deutsche Spielerinnen sichern bei der LPGA Q-Series Final Stage LPGA-Tourkarten für 2026.

  • Helen Briem gewinnt die Final Stage mit -13 und erhält LPGA-Prioritätsstatus in der Top-25-Kategorie.

  • Polly Mack verbessert sich mit einer 64 am Schlusstag auf -8 und teilt Rang zehn.

  • Isi Gabsa erreicht mit -5 exakt die Kartengrenze und landet auf geteilter Position 24.

  • Jordan Fischer und Sophie Hausmann verpassen LPGA-Karten, sichern sich aber Epson-Status in Kategorie C.

 

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