
Ein Turnier kehrt zurück nach Dénia
Vom 18. bis 21. September 2025 findet das La Sella Open zum dritten Mal in Folge auf der Ladies European Tour (LET) statt. Austragungsort ist erneut der von José María Olazábal entworfene Golfplatz in Dénia, Alicante. Für den zweifachen Masters-Sieger und Ryder-Cup-Kapitän ist es eine besondere Ehre, dass das Turnier auf seiner ersten Designarbeit aus dem Jahr 1992 gespielt wird.
Ein Platz mit Geschichte und Zukunft
La Sella Golf liegt eingebettet in den Naturpark Montgó und bietet mit 27 Löchern die größte Anlage der Costa Blanca. Im Jahr 2021 wurde der Platz unter der Leitung von Olazábal umfassend modernisiert. Ziel war es, die Spielqualität zu erhöhen und gleichzeitig eine umweltfreundliche Ausrichtung sicherzustellen. Der Einsatz von Bermuda-Gras sorgt für mehr Nachhaltigkeit, geringeren Wasserverbrauch und reduziert den Bedarf an chemischen Behandlungen.
Olazábal betont, dass ihn die Entwicklung seines ersten Projekts besonders stolz macht. Der Platz sei technisch anspruchsvoll, mit welligen Grüns, die präzise Annäherungsschläge verlangen. Er begünstige Spielerinnen, die Länge mit einem soliden kurzen Spiel kombinieren.
Frauen-Golf im Fokus
Der spanische Ryder-Cup-Held hebt die Bedeutung des Turniers für den Frauengolf hervor. Das Niveau im internationalen Damengolf sei hoch, er halte jedoch die Aufmerksamkeit nicht immer für ausreichend. Daher sei es entscheidend, dass Spielerinnen in Spanien auf erstklassigen Plätzen wie La Sella die Möglichkeit haben, ihr Können zu zeigen.
Dass diese Philosophie bei den Athletinnen ankommt, zeigen die Auszeichnungen: 2023 wurde das La Sella Open von den LET-Spielerinnen zum „Turnier des Jahres“ gewählt, 2024 erhielt es die Ehrung „Best Player Services“.
Spannende Siegerinnen der vergangenen Jahre
Auch sportlich konnte das Turnier bereits Akzente setzen. 2023 gelang der Spanierin Nuria Iturrioz nach einem Rückstand von vier Schlägen ein spektakulärer Sieg im Stechen gegen die Deutsche Laura Fünfstück. Ein Jahr später sorgte die erst 18-jährige Helen Briem für Aufsehen. Die Stuttgarterin gewann in ihrem ersten Profijahr mit einer fehlerfreien Finalrunde von sechs unter Par ihr erstes LET-Turnier.
Mehr als nur Golf
Neben der sportlichen Bühne hebt Olazábal die besondere Lage hervor. Der nahe Montgó-Berg und die natürliche Topografie prägen den Charakter des Platzes. Für ihn sei entscheidend gewesen, die Landschaft so wenig wie möglich zu verändern und gleichzeitig eine nachhaltige Basis für kommende Generationen zu schaffen.
Doch nicht nur Platz und Umgebung machen den Reiz aus. Auch die Atmosphäre im Club spielt für den Designer eine Rolle. Das Gefühl, wie in einer Familie aufgenommen zu werden, sei ein wichtiger Faktor für die Attraktivität des La Sella Open.
Kostenloser Zugang für Fans
Das Turnier bietet Zuschauerinnen und Zuschauern freien Eintritt. Damit haben Fans die Gelegenheit, Spitzengolf hautnah in einem offenen und freundlichen Umfeld zu erleben. Darüber hinaus stärkt das Event die touristische Bedeutung der Region und unterstreicht Spaniens Rolle als führende Destination im internationalen Golfsport.
Mehr Informationen zu den La Sella Open gibt es hier >
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