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Frau steht auf dem Golfplatz mit Golfschläger

Ich & mein Holz – Wie alles begann…

Ich und Golf? Never! So dachte ich zumindest, bis mein Gatte mit sanftem Druck und einem ganz besonderen Geschenk versucht, mich von seinem Sport zu überzeugen …

Da liegt er nun, der Schläger – langer schmaler Griff mit einem metallisch glänzenden Kopf. Stolz präsentiert mein Mann mir meinen ersten Golfschläger, den er mir als Geschenk mitgebracht hat. Fragend schaue ich ihn an: „Aber ich spiele doch gar kein Golf!?” Schließlich befand ich diesen Alt-Herren-Sport – oder besser gesagt, dieses Spiel –  als völlig unangemessen für mich. Ich bin erst Mitte 40, ziemlich dynamisch, schlank und liebe es, mich richtig auszupowern. Joggen, Zumba, Pilates und Tennis, das sind meine Sportarten – aber doch bitte kein Golf! Dafür habe ich noch 20 Jahre Zeit. Aber da stehen wir nun, mein Holz und ich. Es handelt sich nämlich offensichtlich um einen Schläger namens „HOLZ 3”. Ich verstehe erstmal gar nicht, was daran das Holz sein soll, mir scheint er eher aus Metall und Kunststoff zu sein. Die Vorstellung, mit so einem langen Teil einen kleinen Ball zu treffen und ihn dann auch noch mehr als zwei Meter zu bewegen, ist für mich ein Ding der Unmöglichkeit. Ich habe das schon mal bei einer ambitionierten Runde Eishockey in ähnlicher Weise versucht. Also, den guten Willen zum Treffen durch meinen Arm und den Schläger bis zum Puck zu leiten. Vergebens! Da half es dann auch nicht, dass ich wirklich gut Eislaufen konnte.

Was soll ich tun?

Ich will die Begeisterung meines Mannes über dieses geniale Geschenk mit dem dezenten Anstubser, doch endlich mit dem Golfen zu beginnen, nicht völlig ignorieren. Er schaut mich so hoffnungsvoll an. Also erkläre ich mich bereit, ihn demnächst mal auf den Golfplatz zu begleiten. Bisher beschränkte ich mich darauf, seinen Ausführungen nach einer Golfrunde oder einer Handicap-Verbesserung geduldig  zuzuhören und die detaillierten Schilderungen des Golfplatzes und seines Schlagverhaltens mit wohlwollender Begeisterung zu kommentieren. Keine zwei Wochen später wird mir dann klar, was es mit dem geschenkten Holz auf sich hat. Es ist nämlich nur ein Teilgeschenk. Teil 2 besteht aus einem Platzreifekurs, für den mein Mann mich gemeinsam mit unserem 15-jährigen Sohn angemeldet hat. Mein Filius ist hier aber klar im Vorteil, denn immerhin hat er in der Schule schon ambitioniert an einer GOLF AG teilgenommen …

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Na gut, los geht's!

Nach einem kurzen Anflug extremen Widerwillens, lasse ich mich schließlich darauf ein: Vielleicht ist so ein 2-Tage-10-Stunden-täglich Intensivkurs ja ganz lustig … und immerhin ist unser Sohn auch mit von der Partie, ebenso wie eine gute Freundin. Danach kann ich mich ja immer noch dagegen entscheiden, jetzt oder überhaupt jemals Golf zu spielen. An einem sehr heißen Samstagmorgen geht es dann los. Mein Mann hat alles Wichtige für uns eingepackt: Ich bekomme ein Beutelchen mit Tees, eine Pitchinggabel, ein kleines Handtuch, Sonnencreme und Wasser bereitgestellt. Und ich dachte, ich gehe da mal schnell hin, leihe mir so ein Golfbag und versuche es dann mal ganz lässig. Nee, nee … So viel Fürsorge bin ich gar nicht gewohnt! Blöd nur, dass wir am Vorabend erst sehr spät aus dem Urlaubsflieger gestiegen sind und ich mit einer leichten Grippe alles andere als fit bin. Aber pflichtbewusst wie ich nun einmal bin, schmeiße ich eine Aspirin ein – und los geht’s!