
Hero Indian Open 2026: Freddy Schott setzt auf dem schweren DLF Golf & Country Club die erste Bestmarke. Mit einer Runde von 66 Schlägen übernimmt der Deutsche nach Runde eins die Führung und verschafft sich auf einem der anspruchsvollsten Kurse im Kalender eine starke Ausgangsposition.
Starker Auftakt in Indien von Freddy Schott
Freddy Schott eröffnet die Hero Indian Open 2026 mit einer 66 und liegt damit bei sechs unter Par. Auf dem DLF Golf & Country Club führt er nach der ersten Runde einen Schlag vor Titelverteidiger Eugenio Chacarra.
Allerdings konnte der Tag nicht komplett beendet werden. Die Auftaktrunde wurde am Donnerstagabend um 18.40 Uhr Ortszeit wegen Dunkelheit unterbrochen. Sie soll am Freitag um 7.35 Uhr fortgesetzt werden. Dennoch setzt Schott zunächst die klare Bestmarke auf einem Kurs, der nur wenige niedrige Scores zulässt.
Frühe Birdies legen die Basis
Schott baut seine Runde früh auf. Auf den ersten zwölf Löchern notiert er sechs Birdies und spielt sich damit in eine hervorragende Position. Zwar leistet er sich an den Löchern 14 und 17 jeweils ein Bogey, doch er reagiert sofort mit einem Birdie auf dem folgenden Loch.
Gerade diese direkten Antworten machen den Unterschied. So hält Schott sein Momentum auch in der schwierigen Schlussphase aufrecht. Deshalb bleibt er bei sechs unter Par und setzt sich an die Spitze eines Feldes, das auf diesem Platz vor allem Kontrolle und Geduld braucht.
Der DLF-Kurs fordert Präzision
Nach der Runde beschreibt Schott den DLF Golf & Country Club als womöglich härtesten Platz des Jahres. Entscheidend sei gewesen, sehr solide zu spielen, kaum Fehler zu machen und den eigenen Plan konsequent umzusetzen.
Dabei setzt der Deutsche auf eine klare Strategie: konservativ vom Tee, gezielt aggressiv mit den kurzen Eisen, präzise im Wedge-Spiel, sicher auf den Grüns.
Vor allem Wedge-Spiel und Putten geben für Schott den Ausschlag. Zudem sorgt der Sieg bei der Bapco Energies Bahrain Championship im Februar sichtbar für zusätzliches Selbstvertrauen.
Chacarra bleibt in Schlagdistanz
Eugenio Chacarra startet zunächst holprig in die Hero Indian Open 2026. Nach Bogeys an Loch zwei und fünf liegt der Spanier früh über Par. Danach findet der Titelverteidiger jedoch besser in den Rhythmus und kontert mit insgesamt sechs Birdies.
Besonders auf den zweiten neun Löchern nutzt Chacarra seine Chancen effizienter. Mit einem Birdie an der 18 kommt er noch auf 67 Schläge und bleibt damit nur einen Schlag hinter Schott. So ist die Ausgangslage vor dem zweiten Tag eng.
Bradbury und die Verfolger
Dan Bradbury belegt nach einer 68 den dritten Platz. Der Engländer startet auf den Back Nine, spielt dort drei Birdies und bleibt trotz zweier Bogeys auf der zweiten Platzhälfte in Reichweite. Zwei späte Birdies bringen ihn schließlich stark ins Clubhaus.
Auf drei unter Par folgen Niklas Nørgaard,Martin Couvra, Calum Hill und Gregorio De Leo. Dahinter liegt eine größere Gruppe bei zwei unter Par. Deshalb bleibt das Feld vor der Fortsetzung dicht beisammen.
Deutscher Fokus auf Freddy Schott
Aus deutscher Sicht rückt bei der Hero Indian Open 2026 vor allem Freddy Schott in den Mittelpunkt. Nach seinem ersten Sieg auf der DP World Tour bei der Bapco Energies Bahrain Championship bestätigt der 24-Jährige seine starke Form nun auch in Indien.
Gerade auf einem Kurs wie dem DLF Golf & Country Club zahlt sich sein Spiel aus. Präzision und Geduld werden hier stärker belohnt als reiner Angriff. Genau das bringt Schott zum Auftakt überzeugend auf den Platz. Damit schafft er sich eine günstige Ausgangsposition für den weiteren Verlauf des Turniers.
Ausblick vor Runde zwei
Für Freitag deutet vieles auf eine enge Entscheidung schon vor dem Cut hin. Der Platz gilt weiterhin als hart, trocken und fehleranfällig. Chacarra verweist auf feste, schnelle Grüns und kleine Landezonen. Auch Bradbury und Nørgaard betonen, wie wichtig Geduld und sauberes Course Management auf diesem Kurs sind.
Schott geht zwar als Führender in den zweiten Tag der Hero Indian Open 2026. Sein Vorsprung bleibt auf diesem Platz jedoch fragil. Gerade deshalb verspricht die Fortsetzung des Turniers zusätzliche Spannung.
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