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Golf

Crown Australian Open – Auftakt auf dem Royal-Melbourne-Composite

3. Dezember 2025April 30th, 2026
Rory McIlroy Crown Australian Open
Foto: Getty Images

Ein historisches Major-Sprungbrett im Opening Swing

Die Crown Australian Open eröffnen in dieser Woche den zweiten Abschnitt des Opening Swing der DP World Tour. Der traditionsreiche Wettbewerb gehört seit 2022 durchgängig zum Global Schedule und bildet gemeinsam mit dem BMW Australian PGA Championship den Australien-Auftakt der neuen Saison. In Melbourne steht dabei nicht nur ein historisches Turnier auf dem Programm, sondern auch die Rückkehr des Royal Melbourne Golf Club auf die große Bühne des internationalen Golfsports.

Ein Turnier mit langer Geschichte

Die Crown Australian Open werden seit 1904 ausgetragen. Namen wie Gene Sarazen, Gary Player, Jack Nicklaus, Arnold Palmer, Tom Watson und Greg Norman prägen die Chronik. Auch Adam Scott, Rory McIlroy und Jordan Spieth zählen zu den Siegern. Der Gewinner des Stonehaven Cup erhält seit jeher einen der prestigeträchtigsten Titel des Sports. Zusätzlich geht in Melbourne ein Einladungsplatz für das Masters an den Champion, während die drei bestplatzierten Spieler ohne bestehende Qualifikation einen Startplatz für The Open in Royal Birkdale erhalten.

Rückkehr der DP World Tour nach Royal Melbourne

Der Royal Melbourne Golf Club gehört zu den prägenden Anlagen des Weltgolfs. Das Composite-Layout kommt nur zu besonderen Anlässen zum Einsatz. Zuletzt stand es 2019 beim Presidents Cup im internationalen Fokus. Für die Crown Australian Open ist es der erste Einsatz seit 1991. Die DP World Tour gastierte hier zuvor unter anderem bei der Heineken Classic in den frühen 2000er-Jahren. Der Composite Course gilt als anspruchsvoll, da die Routing-Kombination aus East und West Course besondere Präzision verlangt. Das Gelände öffnet sich mit breiten Bahnen, führt jedoch immer wieder in strategische Grünkomplexe, die auf dem Sandbelt charakteristisch sind.

Rory McIlroy kehrt nach Australien zurück

Mit dem Weltranglistenzweiten Rory McIlroy betritt einer der prägenden Spieler der Gegenwart die Bühne. Sein Auftritt markiert den Beginn einer zweijährigen Turnierverpflichtung. McIlroy startete 2025 mit dem Gewinn der Masters und vollendete damit als erst sechster Spieler den Career Grand Slam. Dazu kamen Siege bei der AT&T Pebble Beach Pro-Am, bei THE PLAYERS Championship und beim Amgen Irish Open. Am Saisonende gewann er zum siebten Mal die Harry-Vardon-Trophy.

McIlroy spielte zuletzt 2014 bei den Australian Open. Sein Sieg 2013 bleibt vielen aufgrund des engen Duells mit Adam Scott in Erinnerung. Nach seinem starken Jahr reist er als klarer Publikumsmagnet an und trifft auf ein Heimfeld mit hoher Dichte an bekannten Namen.

Heimstärke mit Major-Erfahrung

Australien stellt mit Adam Scott, Cam Smith und Geoff Ogilvy gleich drei Major-Champions. Min Woo Lee sorgt zusätzlich für Tempo, weil er auf dem Sandbelt regelmäßig starke Leistungen abrufen kann. Ryan Fox, Daniel Hillier und Kazuma Kobori verstärken das regionale Aufgebot. Unter den internationalen Spielern finden sich Si Woo Kim, Carlos Ortiz, Ryo Hisatsune und die früheren Champions Joaquin Niemann und Abraham Ancer. Auch der Unterbau ist breit: Zwölf HotelPlanner-Tour-Absolventen sowie 17 Qualifying-School-Graduates schlagen in Melbourne ab. Dazu zählt Cameron Adam, der jüngste Gewinner des Global Amateur Pathway und aktuelle Tour-Rookie.

Adam Scott Crown Australian Open

Der Australier Adam Scott (Foto: Getty Images)

Bedeutung für Masters und The Open

Die Crown Australian Open nehmen im globalen Qualifikationssystem eine feste Rolle ein. Der Champion erhält ein Masters-Ticket für 2026. Dazu sichert der führende Spieler ohne bestehende Qualifikation nach dem Cut einen Platz bei The Open 2026. Dieses Modell geht auf die erweiterte Zusammenarbeit von R&A und Augusta National zurück. Ziel ist ein einheitlicher Weg in beide Majors über nationale Opens auf mehreren Kontinenten. Sieben Spieler sind bereits für The Open gesetzt. Darunter befinden sich Ryan Fox, Daniel Hillier, Fifa Laopakdee, Rory McIlroy, Rasmus Neergaard-Petersen, Cameron Smith und Elvis Smylie. Für das Masters 2026 verfügen neben McIlroy und Smith auch Adam Scott, Carlos Ortiz, Fifa Laopakdee, Ryan Fox und Danny Willett über gültige Startrechte.

Einordnung im Opening Swing

Der Opening Swing umfasst fünf Turniere in Australien, Asien und im Indischen Ozean. Die Crown Australian Open bilden das zweite Event im Kalender der DP World Tour. Der Swing bildet die Basis für die spätere Qualifikation zu Rolex-Series-Events, da der beste nicht exempt statusberechtigte Spieler des Opening Swing einen Startplatz beim Hero Dubai Desert Classic erhält. Gleichzeitig greifen die neuen Bonusstrukturen: Jeder Swing ermittelt einen eigenen Champion und schüttet an diesen 200 000 US-Dollar aus einem Gesamtpool von einer Million US-Dollar aus. Zudem qualifizieren sich die führenden Spieler für die Back 9 der Saison. Damit dient der Opening Swing als Seismograf für Formstärke und Konstanz zu Beginn der Spielzeit.

Engagement für Nachwuchs und Breite im Golfsport

Mit Balls for Birdies setzt die DP World Tour ein Zeichen im Bereich Golfentwicklung. Für jedes Birdie geht ein Ball an internationale Projekte, für jedes Eagle zwei und für ein Albatros hundert. Das Programm verbindet sportliche Leistung mit direkter Förderung. Die Auslieferung der gesammelten Bälle erfolgt am Ende der Saison über das globale Netzwerk von DP World.

Weiter greift die Global Amateur Pathway-Initiative, die Amateuren außerhalb der College-Systeme den Weg in den Profibereich ebnet. Der Schotte Cameron Adam erhielt als bester Spieler der aktuellen Wertung eine volle Tourkarte für 2026. Das System ergänzt PGA TOUR University und stärkt die internationalen Zugänge. Crown Australian Open Meta-Description: Die Crown Australian Open auf dem Royal Melbourne GC eröffnen den zweiten Abschnitt des Opening Swing der DP World Tour. Ein starkes Feld um Rory McIlroy, Adam Scott und Cam Smith, dazu Masters- und Open-Qualifikationen sowie die Rückkehr zum berühmten Composite Course.

Hier gehts zur Turnierwebsite

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