
Dramatisches Finale in Florida – Matti Schmid erneut in den Top 10 bei den Puerto Rico Open
Akshay Bhatia hat das Arnold Palmer Invitational nach einem Stechen gegen Daniel Berger gewonnen. Beide US-Amerikaner beendeten die Finalrunde des PGA Signature Events bei 15 unter Par, ehe Bhatia sich im Sudden-Death-Playoff durchsetzte. Es war das erste Stechen bei diesem Turnier in diesem Format seit 1999.
Der 24-Jährige hatte sich am Sonntag mit einer starken Aufholjagd auf den letzten neun Löchern überhaupt erst in diese Position gebracht. Im Playoff profitierte er dann von einem Bogey Bergers und sicherte sich mit einem Par den Titel. Für Bhatia war es bereits der dritte Erfolg auf der PGA TOUR – bemerkenswert dabei: Alle drei Siege gelangen ihm im Stechen.
Besonders wichtig war dieser Erfolg auch mit Blick auf seine eigene Entwicklung. Nach dem Turnier ordnete Bhatia den Sieg auf einem der schwierigsten Plätze der Tour als wichtigen Schritt ein. Zudem beschrieb er den Erfolg als eine Art Befreiung, weil damit spürbar Druck von ihm abgefallen sei.
Bhatia nutzt seine Chance auf einem anspruchsvollen Platz
Das Finale am Bay Hill Club & Lodge bot zum Schluss die entscheidenden Momente. Ein Eagle von Bhatia an Loch 16 brachte ihn wieder in Schlagdistanz zu Berger. An Loch 18 endete die reguläre Runde dann für beide bei 15 unter Par, sodass das Turnier in die Verlängerung ging.
Dort hielt Bhatia die Nerven besser zusammen. Berger beendete das Playoff-Loch nach einem verpassten Par-Putt mit einem Bogey, während Bhatia seine Chance nutzte und den Titelgewinn perfekt machte. Der Jubel fiel entsprechend groß aus.
Für Berger blieb trotz starker Woche nur der zweite Platz. Dennoch prägte auch er das Turnier, denn mit wichtigen Schlägen im Finale hielt er den Druck auf seinen Konkurrenten bis zuletzt hoch.
Sepp Straka fällt zurück – verbessert sich aber in der Weltrangliste
Aus deutschsprachiger Sicht stand beim Arnold Palmer Invitational auch Sepp Straka im Fokus. Der Österreicher war als Dritter in den Finaltag gegangen, fiel am Sonntag aber noch auf Rang 13 zurück.
Ganz ohne positiven Effekt blieb die Woche für Straka dennoch nicht. In der aktuellen Weltrangliste verbesserte er sich laut den vorliegenden Angaben von Platz 13 auf Rang 9. Damit erhielt ein sportlich enttäuschender Sonntag zumindest noch ein wichtiges Trostpflaster.
Matti Schmid bestätigt seine Form bei den Puerto Rico Open
Während in Florida um einen prestigeträchtigen Titel gespielt wurde, sorgten die deutschen Profis bei den Puerto Rico Open für ein starkes Ergebnis. Matti Schmid ging als geteilter Zweiter in den Finaltag und beendete das Turnier mit 12 unter Par auf dem geteilten fünften Platz.
Für Schmid ist das das nächste Top-10-Ergebnis innerhalb kurzer Zeit, nachdem er in Palm Beach Gardens bereits Rang neun erreicht hatte. Die Leistung in Puerto Rico unterstreicht damit seine aktuell stabile Form.
Den Sieg holte sich bei diesem Turnier der US-Amerikaner Ricky Castillo. Für ihn war es der erste Erfolg auf der PGA TOUR.
Jeremy Paul macht das deutsche Ergebnis komplett
Neben Schmid spielte auch Jeremy Paul ein starkes Turnier. Mit 11 unter Par belegte er den geteilten achten Rang und sorgte damit dafür, dass zwei Deutsche in den Top 10 landeten.
Gerade diese Breite macht das Ergebnis aus deutscher Sicht bemerkenswert. Schmid sammelte das nächste Spitzenergebnis, und zugleich bestätigte Paul mit seiner Platzierung, dass auch er an einem Wochenende auf PGA-TOUR-Niveau mithalten kann.
Dan Bradbury gewinnt die Joburg Open auf der DP World Tour
Auch auf der DP World Tour fiel am Wochenende eine Entscheidung. Bei den Joburg Open setzte sich der Engländer Dan Bradbury mit 17 unter Par durch. Er gewann knapp vor dem Südafrikaner Casey Jarvis und seinem Landsmann Brandon Robinson Thompson, die das Turnier jeweils mit 16 unter Par beendeten.
Damit entschied Bradbury ein enges Finale für sich, während Jarvis den Heimsieg nur um einen Schlag verpasste. Die Entscheidung fiel also auch in Johannesburg denkbar knapp aus.
Marcel Siem und Allen John beste Deutsche in Johannesburg
Die besten deutschen Ergebnisse lieferten bei den Joburg Open Marcel Siem und Allen John. Beide kamen auf sieben unter Par und teilten sich damit Rang 18.
Für die deutschen Spieler reichte es damit zwar nicht in die unmittelbare Spitzengruppe, doch beide beendeten das Turnier auf einem soliden Resultat innerhalb der Top 20.
Nächstes Highlight: THE PLAYERS Championship ab Donnerstag
Nach diesem Golf-Wochenende geht es direkt mit dem nächsten Höhepunkt weiter. Ab Donnerstag startet die PLAYERS Championship in Ponte Vedra Beach, Florida. MagentaSport überträgt laut Ankündigung ab 13.30 Uhr live.
Der Zeitplan sieht für Donnerstag, den 12. März 2026, den ersten Tag ab 13.30 Uhr vor. Am Freitag, 13. März 2026, beginnt Tag zwei ebenfalls ab 13.30 Uhr. Am Samstag, 14. März 2026, startet die Übertragung ab 14.00 Uhr, und am Sonntag, 15. März 2026, folgt der Finaltag ab 14.30 Uhr.
Fokuskeyword: Akshay Bhatia Arnold Palmer Invitational
Metadescription: Akshay Bhatia gewinnt das Arnold Palmer Invitational 2026 im Playoff gegen Daniel Berger. Matti Schmid wird Fünfter in Puerto Rico, Jeremy Paul Achter.
Weitere Beiträge







