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Footjoy Planskizze

Perfektion nach Plan – Golfschuhe von FootJoy

Ein guter Golfschuh muss einiges leisten: Er soll Halt geben, ohne einzuengen, wasserfest sein, aber bitte auch leicht und atmungsaktiv und darüber hinaus soll er das Outfit modisch aufwerten. Wie man alle diese Anforderungen unter einen Hut bringt, weiß kaum jemand besser als die Designer und Produktentwickler der Firma FootJoy. Das Unternehmen aus Massachusetts kann aus mehr als 100 Jahren Erfahrung in der Golfschuh-Produktion schöpfen. Zahlreiche Innovationen, die heute als selbstverständlich gelten, hat FootJoy auf den Markt gebracht – wie Kunststoff-Spikes oder komfortable Sohlen aus TPU-Kunststoff. 

In jedem neuen Golfschuh von FootJoy stecken rund 17 Monate Planung, viel Kreativität und schonungslose Produkttests.

Wir durften bei FootJoy, dem Marktführer unter den Golfschuh-Herstellern, einen Blick hinter die Kulissen werfen und haben erfahren: Die Entwicklung eines neuen Golfschuhs ist ein mehrstufiger Prozess, der bis zu 17 Monate dauert.

Produktionsabläufe FootJoy
Design, Konzeption und Produkttests – an der Entwicklung eines neuen Schuhs sind verschiedene Fachleute beteiligt.

Step 1

DESIGN

Am Anfang eines neuen Schuhs steht eine Design-Skizze: Wie soll der Schuh aussehen? Aus welchen Elementen sollte er bestehen, um die Bedürfnisse von Profi- und Amateursportlern an einen Golfschuh optimal zu erfüllen? Wie ist seine Sohle aufgebaut? Sobald der erste Entwurf von FootJoys vierköpfigem Design-Team abgesegnet wurde, wird eine maßstabgerechte Reinzeichnung in Schuhgröße 41 erstellt. So können die Designer beurteilen, ob der Entwurf auch in realen Proportionen stimmig ist.

Step 2

PRODUKTIONSENTWICKLUNG

Wenn das Design steht, geht die Abteilung Produktentwicklung ans Werk. Sie übernimmt die Umsetzung des Entwurfs in ein reales Produkt. Die Ingenieure und Ingenieurinnen in dieser Abteilung  haben einen Überblick über die am Markt verfügbaren Materialien und Technologien. Sind sie mit einer Komponente des Schuhs noch nicht zufrieden, suchen bzw. entwickeln sie neue Ansätze, um diese zu optimieren. Mithilfe einer speziellen Software erstellen die Produktentwickler ein 3D-Modell des neuen Schuhs und testen per Mausklick verschiedene Kombinationen aus Farben, Materialien und Einzelkomponenten aus, bis sie die beste Lösung gefunden haben. Diese halten sie in einem Formblatt, den technischen Spezifikationen, fest. Anhand dieser Vorgaben werden in der FootJoy-Fabrik in Taiwan erste Prototypen des neuen Schuhmodells erstellt.

 

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Step 3

QUALITÄTSKONTROLLE

Kaum sind die Schuh-Prototypen bei FootJoy in Massachussetts angekommen, wird ein Teil von ihnen gleich wieder auseinandergenommen. Denn nun ist die Abteilung Qualitätssicherung dran und testet den neuen Schuh auf Herz und Nieren: Ist er vollkommen wasserfest? Hält das Material den Beanspruchungen des Golfer-Alltags stand? Gibt es Schwachstellen in der Verarbeitung? An den Prototypen wird gedreht und gezogen, sie werden in Wasser getaucht und es wird ihnen im Ofen eingeheizt, damit die Qualitätsprüfer alle eventuellen Mängel finden und an die Produktentwicklung melden können. Dass dieser Aufwand sich lohnt, beweist die niedrige Zahl von Handels-Retouren bei  FootJoy: Lediglich ein Prozent der Käufer gibt Schuhe aufgrund von Mängeln wieder zurück.

Step 4

PRODUKTION

Ist die Qualitätsprüfung ohne Mängel bestanden, kann die Produktion des neuen FootJoy-Modells beginnen. Zuerst werden in Taiwan die Sohlen gefertigt, denn sie sind die zeit- und kostenaufwendigste Komponente eines jeden Golfschuhs. In FootJoys eigener Fabrik in China werden die Sohlen und alle weiteren Materialkomponenten dann gemäß den Vorgaben aus Massachussetts zusammengesetzt. Wenige Wochen später ist der neue Schuh weltweit im Handel erhältlich – und bei FootJoy wird schon wieder am nächsten innovativen Modell getüftelt …

Historisch gewachsen

Die Wurzeln des Unternehmens FootJoy gehen zurück auf Fredrick Packard, der 1857 eine Schuhfabrik in Brockton, Massachussets, gründete. Anfang 1900 wurde diese von seinen Mitarbeitern Fred Field und Perley Flint übernommen. Auf Initiative von Golf-Liebhaber Flint begann Field & Flints Golfschuhe herzustellen. Der Durchbruch gelang, als ihre Schuhserie „FootJoy“ 1927 zur offiziellen Ausstattung des Ryder Cup-Teams wurde. 1957 kaufen Bill und Dick Tarlow die Schuhfabrik und fokussieren die Produktion auf  Golfschuhe. 1970 wird das Unternehmen in FootJoy umbenannt. In den Folgejahren erweitert FootJoy sein Produktportfolio um Golfbekleidung und wird zu einem der führenden Golfausstatter.