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Insektenschutz

Achtung, Blutsauger

Mücken, Bremsen und Zecken haben es auch auf dem Golfplatz auf uns abgesehen. Hier erfahren Sie, wie Sie sich gegen die aufdringlichen Plagegeister schützen.

Es könnte so schön sein! Der Himmel ist blau, die Sonne scheint und sommerlich-warme Temperaturen wecken die Lust darauf, den Tag mit einer entspannten Golfrunde ausklingen zu lassen. Wären da nicht die Quälgeister, die sich schon nach kurzer Zeit ungefragt zum Flight dazugesellen. „Hey, da saugt sich gerade eine Mücke an deiner Wade fest”, heißt es dann, oder: „Ach Mist, die auf meinem Arm habe ich zu spät erwischt. Jetzt juckt es schon”. Wenn man am Ende der Runde zerstochen vom Platz geht, kann das den Spaß am Sport gewaltig trüben. Aber werden wir deshalb kapitulieren und den Blutsaugern das Feld bzw. den Golfplatz überlassen? No way!

tiger mosquito 49141 pixabay - Achtung, Blutsauger

Kenne deinen Feind

Klug ist es allerdings, den Plagegeistern zumindest während ihrer Haupt-jagdzeit aus dem Weg zu gehen. Die bei uns verbreitete Hausmücke ist vor allem abends und nachts aktiv. Wenn Sie auf ihre Gesellschaft gern verzichten möchten, sollten Sie Ihre Golfrunde also eher in die Morgen- und Vormittagsstunden legen. Das hat auch den Vorteil, dass es dann nicht so heiß ist und wir weniger schwitzen. Bestimmte Stoffe in unserem Schweiß verraten blutsaugenden Insekten nämlich, wo sie uns finden und wecken ihren Appetit. Dass wir auch frisch geduscht gern mal gestochen werden, liegt daran, dass Mücken, Bremsen und Zecken auch auf unsere Körperwärme und das CO2 in unserem Atem reagieren. Übrigens: Es gibt auch tagaktive Mückenarten, die vorwiegend in der Umgebung stehender Gewässer leben. Vor diesen sollten Sie also unter anderem rund ums Wasserhindernis auf der Hut sein.

Schutz durch Kleidung

Da sich das Aufeinandertreffen mit den Mini-Vampiren nicht komplett vermeiden lässt, empfehlen sich weitere Maßnahmen, um nicht zur wandelnden Zapfsäule zu werden. Eine davon ist die richtige Kleidung. Sowohl Mücken als auch Zecken haben es schwer, durch Stoff hindurch zu stechen – vor allem, wenn dieser – wie bei den meisten Funktionstextilien für Golfer – engmaschig gewebt ist. Lange Ärmel und Hosenbeine verringern die Angriffsfläche für die Tiere. Wählen Sie am besten leichte, atmungsaktive Materialien – dann wird es Ihnen auch bei sommerlichen Temperaturen nicht zu warm unter der langen Kleidung. Eher unattraktiv finden Mücken und Zecken helle, einfarbige Kleidung. Leuchtendes Gelb, Rot und Pink zieht stechende Insekten hingegen an – diese Farben erinnern sie an reife Blüten und Früchte.

Zeckenreviere meiden

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Sie den Golfball ins Unterholz oder ins üppige Rough gespielt haben. Hier könnten Zecken auf Gräsern oder Sträuchern lauern. Bevor Sie sich in solche Gefahrengebiete wagen, ziehen Sie am besten die Socken über die Hosenbeine. Anschließend – oder spätestens am Ende der Golfrunde – sollten Sie den ganzen Körper nach den Spinnentieren absuchen. Kleiner Tipp: Am liebsten docken Zecken an warmen, dünnhäutigen Stellen wie der Knie- und Ellenbogenbeuge, dem Haaransatz und den Achselhöhlen an. Haben Sie eine oder mehrere Zecken entdeckt, sollten Sie diese sofort entfernen. Am besten geht das mit einer Zeckenzange, Pinzette oder einer Zeckenkarte (passt gut in jedes Golfbag). Greifen Sie die Zecke möglichst nah an der Haut und ziehen Sie sie nach oben weg. Wichtig ist, dass Sie die Zecke dabei nicht zerdrücken, denn sonst können Krankheitserreger aus deren Körper in Ihre Blutbahn gelangen. Zu den bedenklichen Krankheiten, die durch Zecken übertragen werden können, gehören Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Während die Borreliose durch Bakterien verursacht wird, ist FSME eine Viruserkrankung, gegen die man sich impfen lassen kann. Eine Impfung ist zu empfehlen, wenn Sie in einem FSME-Risikogebiet leben oder einen Golfurlaub in einer solchen Region planen. Als FSME-Risikogebiete gelten Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen sowie Teile von Rheinland-Pfalz und Thüringen. Bildet sich einige Tage oder Wochen nach einem Zeckenbiss eine kreis- oder ringförmige Rötung um die Einstichstelle, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Denn die sogenannte Wanderröte ist das typische Anzeichen für eine Borreliose-Infektion, die mit Antibiotika behandelt werden muss.

Mückenschutzarmband
Mit einem Repellent können Sie Mücken und Zecken den Appetit verderben. (Foto: PARA'KITO)

Anti-Mücken-Mittel

Eine weitere Maßnahme, mit der Sie sich gegen Mücken und Zecken schützen können, ist die Verwendung sogenannter Repellents. Diese werden als Spray oder Lotion auf die Haut aufgetragen und sollen den Plagegeistern den Appetit verderben. Dazu enthalten die Mittel Wirkstoffe wie Icaridin (z.?B. Autan) und DEET (z.?B. Anti-Brumm), die auf Mücken und Zecken abstoßend wirken, für den Menschen aber ungefährlich sind. Je nach Wirkstoff und Dosierung sind Repellents bis zu acht Stunden lang wirksam. Wer stark schwitzt, sollte die Mittel jedoch zwischendurch auffrischen. Übrigens wirken die meisten Zeckenschutz-Produkte auch gegen Mücken und umgekehrt, da sie die gleichen Wirkstoffe enthalten. Achten Sie auf die Angaben auf dem Produkt und lassen Sie sich im Zweifelsfall in der Apotheke beraten.